Zehn Schüler aus Kiew erkunden die Ruhrstadt

Seit Sonntag sind Schüler aus Kiew in Fröndenberg zu Gast. Gestern haben Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und Landrat Michael Makiolla sie im Rathaus begrüßt. Foto: Hennes (WR)Schüleraustausch mit der Gesamtschule besteht seit nunmehr zehn Jahren
Die Gesamtschule hat Besuch aus Kiew: Neun Mädchen, ein Junge und zwei Lehrerinnen aus der Ukraine sind am Sonntag in der Ruhrstadt angekommen.
Die Gäste des Trojeschina-Gymnasiums bleiben bis Montag in Fröndenberg. An den noch verbleibenden sechs Tagen erwartet sie ein pralles Programm – vor allem in Fröndenberg. „Die Ruhrstadt wird großgeschrieben“, sagt Vitali Heints, der an der GSF Russisch unterrichtet und die Austauschschüler mitbetreut. Nach dem Empfang von Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe gestern im Rathaus sind in der Ruhrstadt noch die Besichtigung der Stiftskirche und der Besuch im Kettenschmiedemuseum geplant. Für Fröndenberg typisch, sollen die Schüler auch das Leben auf dem Bauernhof kennenlernen. Außerdem geht’s für die Gymnasiasten zur Landesgartenschau nach Hemer, zur Uni in Münster und ins Naturkundemuseum.
Neben den besonderen Aktivitäten nehmen die ukrainischen Schüler aber auch am Unterricht in der Gesamtschule teil: Deutsch, Englisch, Mathe und Sport stehen auf ihrem Stundenplan. Probleme mit der Verständigung gibt es kaum. „Sie bekommen seit der fünften Klasse Deutschunterricht“, weiß Heints.
Seit zehn Jahren schon pflegt die Gesamtschule Fröndenberg den Schüleraustausch mit dem Trojeschina-Gymnasium. Entstanden ist der einst aus einem Besuch, bei dem die Fröndenberger Sachspenden in die Region gebracht haben. Während die Fröndenberger seither traditionell im Herbst in die Ukraine reisen, statten die Schüler aus Kiew der Ruhrstadt stets im Frühjahr einen Besuch ab.

Von Jennifer Freyth

[Hellweger Anzeiger, vom 04.05.2010]

„Wenn du Lust hast, an der nächsten Fahrt teilzunehmen, dann melde dich bei Herrn Reutlinger, Steinhoff oder Heints.“

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