Abenteuer Australien – Ein Bericht von Marlena G.

Im zweiten Halbjahr der EF bin ich für knapp ein halbes Jahr ins Ausland gegangen, um eine neue Kultur kennen zu lernen, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Kontakte zu knüpfen. Es war eine sehr gute und schöne Erfahrung für mich und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, das alles zu erleben.
In dem halben Jahr bin ich in Australien auf eine christliche Privatschule gegangen, das war eine sehr große Umstellung für mich. Die Schule fing um 9:10 Uhr an und war auch schon um 15:00 Uhr zu Ende, ich hatte 5 Stunden am Tag á 55 Minuten. Da ich zu einer Privatschule gegangen bin, waren nur 30 Schüler in meinem Jahrgang. Die Schüler waren alle neugierig und sind auf mich zugegangen, und zwar nicht nur die aus meinem Jahrgang, sondern auch die älteren und jüngeren Schüler.
Montags morgens hatten wir immer eine Assembly, wo eine Schulband spielte und wir die australische Nationalhymne singen mussten. Außerdem wurde jeden morgen beim ‚Roll call‘ vor der ersten Stunde überprüft, ob jeder da ist, außerdem wurde gebetet und aus einem Buch vorgelesen.
Wie in australischen Schulen üblich, musste ich eine Schuluniform tragen, das war eine ganz neue Erfahrung und eigentlich auch ganz gut, denn man musste sich einfach keine Gedanken mehr machen was man anziehen soll. Die Schule war sehr streng was die Uniform angeht – selbst wenn man keine weißen Socken getragen hat, das Hemd nicht in der Hose war oder die Krawatte vergessen wurde, gab es Ärger. Aber ansonsten war an der Schule alles total gelassen.
Die Unterrichtsgestaltung war komplett anders, wir hatten alle Tablets oder Computer, im Sportunterricht sind wir schwimmen und surfen gegangen. Auch der Musikunterricht war anders gestaltet: Wir hatten eine Band und sind nach Sydney gefahren und haben uns im Opernhaus Veranstaltungen angesehen. Außerdem hatten wir auch einen Auftritt in der Stadthalle.
Natürlich habe ich auch was von dem australischen Wildlife gesehen; morgens, wenn ich zur Schule gefahren bin, konnten wir oft Kängurus sehen. Und Koalas saßen in den Gärten in den Bäumen. Außerdem waren wir in einem Wildlifepark wo man Kängurus und andere australische Tiere sehen und streicheln konnte.
Es war die beste Erfahrung die ich bisher in meinem Leben gehabt habe. Ich habe sehr gute neue Freunde gefunden und eine zweite Familie gewonnen und im generellen unglaublich nette Leute kennen gelernt die jetzt alle gute Freunde von mir sind.

Marlena G.

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