Projektwoche mit vier Schulen Schulalltag rückt in weite Ferne

Am Freitag zeigten die Schüler, was sie in den vergangenen Tagen bei der Projektwoche erarbeitet haben. Sophie mit Yukata-Gewand und Fächer und Ksenia als Pikatchu zeigten die Ergebnisse der Japanisch-AG. Foto: Hennes
Am Freitag zeigten die Schüler, was sie in den vergangenen Tagen bei der Projektwoche erarbeitet haben. Sophie mit Yukata-Gewand und Fächer und Ksenia als Pikatchu zeigten die Ergebnisse der Japanisch-AG. Foto: Hennes

Ob Musicaldarsteller, Taucher, Frankreich-Besucher oder Pferdepfleger – Gesamt- und Grundschüler der Ruhrstadt schlüpften in den vergangenen Tagen in so manche Rolle.

Am Freitag ging die jahrgangsübergreifende Projektwoche zu Ende – und etliche Eltern und Familienmitglieder überzeugten sich am Nachmittag bei der Präsentation der Projekte in der Gesamtschule, was ihre Kinder in der nun zu Ende gehenden Woche alles geleistet haben. Das war in mehr als 70 Projekten eine ganze Menge.

15 Schüler tauchten zum Beispiel buchstäblich ab – mit Tauchlehrer Georg Schürkötter und den GSF-Lehrern Jürgen Klebon und Thorsten Wirth, der ebenfalls Taucher ist. Doch bevor es im Mendener Hallenbad unter Wasser ging, stand zunächst eine Theorieeinheit mit Tauchgangplanung auf dem Stundenplan, bei der die Schüler Physik und Biologie praxisnah kennenlernten. Schließlich stand dem feuchtfröhlichen Vergnügen nichts mehr im Wege – vom Streckentauchen bis zum Zeittauchen hatten die Schüler großen Spaß unter Wasser, den Thorsten Wirth und Georg Schürkötter mit der Kamera festhielten. Als Film zusammengeschnitten, ließen sie so am Freitag auch die übrigen Schüler und Eltern an dem Unterwassererlebnis teilhaben.

Die Filmpräsentation war nur eine von vielen, die am Freitag die Besucher in Scharen in die Gesamtschule lockten. Die ganze Schülerschaft war auf den Beinen: Von der Aula, wo unzählige Aufführungen zu sehen waren, über die Turnhalle, in der im Musical die Vampire tanzten, bis in die Klassenräume – überall herrschte reges Treiben. Hubert Witte, stellvertretender Schulleiter der Gesamtschule, zog nach fünf Tagen eine positive Bilanz: „Alles war super. Ich bin auch ganz begeistert von den Grundschülern, die haben toll mitgemacht.“ Neben den Gesamtschülern hatten sich auch die älteren Kinder aus Gemeinschaftsgrundschule, Overberg- sowie Sonnenbergschule an der Projektwoche beteiligt und Hand in Hand mit den Großen zusammengearbeitet.

Die jüngeren Grundschulkinder dagegen haben sich in ihren Schulen mit eigenen Themen beschäftigt. In der Sonnenbergschule drehte sich zum Beispiel alles rund ums Lesen. Im Klassenverband jeweils ein Buch zur Hand genommen, bastelten die Kinder anschließend zu den jeweiligen Themen zum Beispiel Bilderbücher, ein Puppentheater im Schuhkarton oder Fantasieschuhe – wobei die Erst- und Zweitklässler tatkräftige Unterstützung von den Maxikindern der Kindergärten bekamen.

Die Drittklässler verwandelten sich hingegen in Zauberer, Clowns und Artisten, studierten als solche in den vergangenen Tagen etliche Zirkusnummern ein, die sie dann am Freitag Eltern, Mitschülern und Kindergartenkindern in einer kleinen Zirkusvorstellung vorführten.
(Hellweger Anzeiger, vom 28.10.16)

, ,
Vorheriger Beitrag
Straßburg – Im Zeichen der Europäischen Einigung
Nächster Beitrag
ProWo 2016 – Fröndenberger Schulen mit Aussicht