Zukunftsaufgabe: Schritt halten mit der Digitalisierung

Digitalisierung ermöglicht eine Veränderung, Erweiterung und Neugestaltung von Aufgaben sowie Unterricht. Ziel ist, die Schulentwicklungsarbeit sowohl an die Anforderungen als auch an die Chancen der Digitalisierung anzupassen und ein am Schulprogramm orientiertes Medienkonzept im Sinne eines pädagogischen Leitbilds zu verankern, zu gestalten und umzusetzen.

Lernmanagement

Die Schullösung MNSpro Cloud ab Schuljahr 2020/2021 systematisiert den Zugriff auf Lernmaterialien und die schulische Kooperation und Kommunikation. Sie setzt auf die bereits eingeführten Dienste von Office 365.

Mit MNSpro Cloud kann unabhängig von Ort und Zeit und unabhängig vom Betriebssystem jederzeit in einem Single Sign-On auf die Produkte von Office 365 zugegriffen werden. Als Content-Managementsystem trägt es zur Kultur des Teilens und zur Möglichkeit der Unterrichtsplanung im Team bei. Neben der Kollaboration und Kooperation ist die Kommunikation über Kommunikationstools ein weiterer wichtiger Funktionsbereich.

Lernförderliche IT-Ausstattung

Das an der Gesamtschule Fröndenberg eingesetzte Tafelsystem stellt eine lernförderliche IT-Ausstattung dar, bei der sowohl PC-System, digitales Tafelsystem und vor allem die Möglichkeit der Steuerung durch ein Tablet mit ergänzender Anwendung zum Einsatz kommen. Das iPad optimiert die Displaytafel aufgrund ihrer Funktion als Dokumentenkamera, Visualizer und Audio- und Videoaufnahmegerät.

In MINT-Projekten dient das iPad als mobiles Laboratorium.

Präsentationen von Einzel- oder kooperativen und kollaborativen Arbeitsergebnissen können an der Tafel gezeigt und Kriterien geleitet bewertet und beurteilt werden. Das Projizieren von Schülerlösungen an die digitale Tafel zur gemeinsamen Besprechung bedeuten einen Gewinn echter Lernzeit.

Kreative Unterrichtsmethoden und individuelles Lernen

Das Lernmangementsystem MNSpro Cloud gestattet eine Unterstützung der schulischen Lern- und Lehrprozesse mit der Möglichkeit zur personalisierten Steuerung. Sie hat das Potenzial der individuellen Förderung, indem Schülerinnen und Schülern auf sie zugeschnittene Übungen zugewiesen werden können. Schülerinnen und Schüler können online darauf zugreifen und sie im Unterricht oder von zuhause bearbeiten.

Individuelle Lernbedürfnisse können mit multimedialen Zugängen berücksichtigt werden. Lerntools wie der plastische Reader der Office-Anwendungen unterstützen Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarfen sowie bei bestehender Lese-Rechtschreibschwäche oder mit Migrationshintergrund.

Mit Hilfe von iPads wird selbstständiges Lernen gefördert, wenn z.B. mit Videotutorials gelernt wird oder eigene Lernvideos erstellt werden.

Mit der adaptiven Lern-App „Bettermarks“ werden im Fach Mathematik den Schülerinnen und Schülern niveaudifferenzierte Aufgaben zugewiesen. Der Lehrkraft dient der Einsatz von Bettermarks als Diagnosemöglichkeit.

Digital erstellte Projektarbeiten wie Bildershows, Bildershows, Präsentationen unterstützen die natürliche Differenzierung, wenn Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem Leistungsniveau eigene Schwerpunkte setzen können.

Digitale Souveränität

Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler von den Chancen digitaler Medien profitieren.

Die Gesamtschule Fröndenberg erweitert das Angebot der informatorischen Grundbildung durch die Integration weiterer Inhalte, die das Fach mit dem schulischen Konzept verbinden. Der Umgang mit Office 365-Programmen „Textverarbeitung“, „Präsentation“ und „Tabellenkalkulation“ sowie des Schulmanagementsystems MNSpro werden systematisch eingeübt. Die Schülerinnen und Schüler lernen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Medien kennen und werden unterstützt, diese für ein individualisiertes und selbstgesteuertes Lernen zu nutzen. Im Rahmen des Medienkonzepts sollen sie zu einem sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien befähigt werden.

Qualifizierte Lehrkräfte für digitale Bildung

Die Gesamtschule Fröndenberg ist eine Schule, die über ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz verfügt und diese systematisch weiterentwickelt, um positiv auf die Lernleistungen aller Schülerinnen und Schüler einzuwirken. Lehrkräfte arbeiten dazu in Teams zusammen und bilden sich kontinuierlich fort.

Eine gemeinsame Professionalisierung findet neben der Teilnahme an externen Fortbildungen in der Schule direkt vor Ort, mit geringem zeitlichem und finanziellem Aufwand in Form von Mikrofortbildungen statt. Sie orientieren sich an den Bedarfen, Bedingungen und Herausforderungen der Schule und vor allem – sie sind praxisnah.

Agile Schulentwicklung

Der Orientierungsrahmen für die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung NRW bietet Orientierung in Bezug auf die Zielperspektiven agiler Schulentwicklung wie der gemeinsamen Professionalisierung im Lehrerteam oder der aktiven Mitgestaltung schulischer Innovationsprozesse.

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