Ausgangslage

Nach dem Motto „Alle Kinder – auch Kinder mit Behinderungen – haben das Recht auf einen Platz in unserer Schule!“ versuchen wir allen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten gerecht zu werden, wenngleich es immer das Ziel des Übergangsmanagements ist, Schülerinnen und Schülern den bestmöglichen Förderort zu bieten. Dies kann auch eine Förderschule sein. Die Zuweisungen für das Gemeinsame Lernen an der Gesamtschule Fröndenberg werden über die Regionalkonferenz des Schulamtes für den Kreis Unna koordiniert.
Grundsätzlich fördern wir

  • zieldifferente Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgängen Lernen und Geistige Entwicklung in den Klassen des Gemeinsamen Lernens (KGL), die gleichzeitig i-Pad-Klassen sind und
  • zielgleiche Schülerinnen und Schüler in den Förderschwerpunkten Sprache, Körperliche und Motorische Entwicklung und Emotionale und Soziale Entwicklung durch ein Konzept der Begleitung.

Klassen des Gemeinsamen Lernens

In den Klassen des Gemeinsamen Lernens (KGL) findet Lernen und Leben für alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen und Lehrer dieser Klasse statt. Leitmotiv: Wir sind eine Klasse- alle sind willkommen. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Regelschülerinnen und –schüler werden zieldifferent nach den Richtlinien der allgemeinen Schule und nach den Richtlinien der entsprechenden Förderschule/ Förderschulen gemeinsam unterrichtet.

Die Klassen des Gemeinsamen Lernens …

  • haben in der Regel fünf bis sieben Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und bis zu 18 Regelschülerinnen und –schüler,
  • arbeiten zieldifferent nach den Richtlinien der allgemeinen Schule und nach den Richtlinien der entsprechenden Förderschule/Förderschulen,
  • werden von einer Lehrkraft für Sonderpädagogik begleitet, die sich in regelmäßigen Teamsitzungen bei den Klassenlehrern über den emotionalen, sozialen und kognitiven Stand aller Schülerinnen und Schüler informiert, diese berät und teilweise in Doppelbesetzung in den Unterricht eingebunden ist,
  • werden von den Lehrkräften in Abhängigkeit von der individuellen Lern- und Bedürfnislage der Schülerinnen und Schüler in Formen differenzierten Unterrichts, vollständiger Integration und Mischformen aus beiden unterrichtet.

Methoden und Prinzipien in Klassen des Gemeinsamen Lernens

Im Rahmen einer professionellen Förderplanung werden Lernangebote geschaffen, die individuelles Lernen ermöglichen. Hierzu zählen folgende Unterrichtsmethoden bzw. Unterrichtsprinzipien:

  • Freiarbeit
  • Wochenplanarbeit
  • kooperatives Lernen
  • Lernen an Stationen
  • Werkstatt-Arbeit.

Je Lerngruppe steht ein Raum für Förder- und Differenzierungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Einrichtung richtet sich nach den besonderen individuellen Förderbedarfen. Die Schülerinnen und Schüler verfügen über eigenfinanzierte i-Pad´s.

Konzept der Begleitung

Im Rahmen eines sonderpädagogischen Prozessmodells aus Diagnostik, Förderplanung, individueller Förderung und regelmäßiger Evaluation werden die Lernvoraussetzungen und Bedürfnisse der zielgleich gefördertes Schülerinnen und Schüler regelmäßig überprüft und bilden damit das Fundament für individuelle und an der Stärken der Schülerinnen und Schüler orientierte Angebote im Schulalltag.
Zu diesen Angeboten gehören:

  • die 0-Stunde (Strukturierungshilfe, Fokussierung auf Verhaltensziele, Verhaltenspläne),
  • Angebote zur Selbstreflexion sowie
  • Fördergruppen für die Bereiche Aufmerksamkeit, Aggression, Angst, Sprachförderung

Die Begleitung dieser Schülerinnen und Schüler geschieht in enger Zusammenarbeit der Beratergruppe auf Jahrgangsebene, der SonderpädagogInnen, der SozialpädagogInnen, der schulpsychologischen Beratungsstelle und mglw. außerschulischen Partnern.

Präsentation im Rahmen des IHK-Förderpreises

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