Während die Schüler zuhause sind, läuft der Umbau der GSF auf Hochtouren

Das Coronavirus legt den Schulbetrieb in klassischer Form lahm. Auch in Fröndenberg. Mit Blick auf den Zeitplan für den Umbau der Gesamtschule spielt der Unterrichtsausfall den Verantwortlichen allerdings in die Karten. Durch einen Ausschreibungsstau verloren gegangene Zeit kann ein Stück weit wieder gut gemacht werden. Außerdem beginnen die ersten Schritte zur Umsetzung der Schüler- und Elternwünsche wesentlich früher als geplant.

Seit die Klassenräume der Gesamtschule leer sind, wird im Inneren auf Hochtouren gearbeitet. Eigentlich sollten die Arbeiten am dritten „Cluster“ genannten Jahrgangsstufenbereich nur außerhalb der Unterrichtszeiten stattfinden. Jetzt wird von 6 bis 16 Uhr gebaut. Nicht nur während der Osterferien. Sondern auch weil seit dem 16. März keine Schüler mehr im Gebäude der GSF unterrichtet werden.

Anfang Februar ist mit den Abbrucharbeiten für die Asbestsanierung auf der Ebene plus zwei an der Nordseite der Schule begonnen worden, berichtet Stadtarchitektin Sabine Bensmann-Wagner. Hier wird der dritte Jahrgangsstufenbreich entstehen.

Vertraute Fachfirma war am Werk

Die Arbeiten kamen zunächst gut voran, weil eine vertraute Fachfirma beauftragt werden konnte. Doch dann bildete sich ein Ausschreibungsstau für die weiteren Gewerke. Denn die Stadtverwaltung bringt in diesem Frühjahr etliche Maßnahmen, mit der Umgestaltung des Marktplatzes nicht zuletzt ein weiteres Großprojekt, auf den Weg. Die Vergabe für den Trockenbau an der GSF verzögerte sich.

Inzwischen ist die gesamte Ebene frei, die Elektrotechnik zurückgebaut. Arbeiten an den Fenstern stehen als nächstes an. In Kürze soll Gussasphalt ausgelegt werden. „Wenn die Schulen nach den Osterferien geschlossen bleiben, können diese Arbeiten zeitnah starten“, sagt die Stadtarchitektin. Sobald der Schulbetrieb weitergeht, müsse ein Gang herausgenommen werden, um den Unterricht nicht zu stören.

Außerdem konnte eine erste Maßnahme aus der Beteiligungsphase der Schüler, Lehrer und Eltern, der sogenannten Phase Null, in Angriff genommen werden. Im großen Computerraum sind die Abbrucharbeiten bald beendet. Weil zum neuen Komplex ein weiterer Unterrichtsraum dazugehört, der noch belegt ist, müssen die Arbeiten am Computerraum nun bis zum Start der Sommerferien pausieren.

Man müsse schließlich einkalkulieren, dass der Schulbetrieb kurzfristig wieder aufgenommen wird.

(Hellweger Anzeiger, vom 17.04.20)

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