MINT steht für die Vernetzung der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die Schülerinnen und Schüler können im 5. Schuljahr zwischen verschiedenen Schwerpunktklassen wählen, so gibt es auch eine NW-Klasse mit erweitertem naturwissenschaftlichem Unterricht und eine Klasse mit Informatikschwerpunkt. Diese Schwerpunktklassen werden regelmäßig angeboten.
Zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts gibt es in den Jahrgängen iPad- und i Notebookklassen.
Im 6. Schuljahr stehen im Wahlpflichtprogramm I u.a. die Fächer NW und Technik/Hauswirtschaft zur Wahl für die Schüler. Die Schule besitzt drei neu eingerichtete Technikräume mit CNC-Fräsmaschine und entsprechender Computeranwendung. Alle Technikräume sind mit Smart-Boards ausgestattet.

Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler das Fach „MINT“ ab dem 8. Schuljahr wählen. Hier findet eine besondere Förderung der naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler statt. Ziele der Förderung durch MINT-Kurse in den Jahrgangsstufen 8-10: Die Schülerinnen und Schüler werden dahingehend gefördert, dass sie

  • die Scheu vor naturwissenschaftlichen Problemstellungen verlieren
  •  die Fähigkeit zum selbstständigen naturwissenschaftlichen Arbeiten und Problemlösen mit den dazugehörigen Methoden erweitern
  • im Umgang mit neuen Technologien und Medien vertraut werden
  •   ihr Interesse für die MINT-Fächer bis zur Oberstufe erhalten bzw. erweitern.

Im 8. Jahrgang liegt hier der Schwerpunkt in der Teilnahme an Wettbewerben (z.B. Chemie entdecken). Im eigenen Umweltlabor arbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig an von ihnen gewählten Projekten. Regelmäßig sind Grundschulklassen der benachbarten Schulen zu Gast, um im Labor zu experimentieren. Sie werden dabei von Schülerinnen und Schülern des 9. Und 10. Jahrgangs der GSF unterrichtet.
Im 9. Jahrgang steht die Programmierung von Robotern im Vordergrund (Minds storm education). Die Schülerinnen und Schüler nehmen an der „First lego league“ teil und bauen dazu in Eigenregie selbstentwickelte Roboter, um die Aufgaben zu erfüllen.
Im 10. Jahrgang wird die schuleigene CNC-Fräsmaschine programmiert. Es ist geplant das GSF-Logo als beleuchtetes Hologramm für offizielle Geschenke der Schule zu erstellen. Des Weiteren wird in ein Multicopter als Eigenentwicklung geplant und gebaut. Ein flugfähiger Prototyp ist bereits erstellt und muss jetzt weiter entwickelt werden.
Das Schulgelände umfasst ein großes Wiesengelände mit Streuobstwiese, Teichen und Fließgewässer. Zur Pflege des Wiesengeländes gibt es eine Schafherde. Es handelt sich hier um Soayschafe, die von einer eigenen Schüler-AG betreut werden. Zwei bewirtschaftete Schulgärten erlauben zusätzlich einen praxisorientierten Unterricht.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 nehmen am ausgeschriebenen „Känguru-Wettbewerb“ in Mathematik regelmäßig teil. Es ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern. GSF-Schüler gehören regelmäßig zu den Preisträgern.
In der jährlich stattfindenden Projektwoche werden jahrgangsübergreifend Projekte aus dem MINT-Bereich angeboten. Alle zwei Jahre findet die Projektwoche auch schulübergreifend zeitgleich mit allen Fröndenberger Schulen statt
Fest im Terminplan verankert sind die jährlichen „Grundschultage“. Hier arbeiten die Schülerinnen der 3. Schuljahre an naturwissenschaftlichen Fragestellungen. „Unterrichtet“ werden sie dabei von Schülerinnen und Schülern aus dem 9. Und 10. Jahrgang. Aber auch außerhalb dieser Zeiten sind die Grundschulen eingeladen, im Umweltlabor MINT-Fragen nachzugehen. Unterstützt werden die Grundschulklassen dabei von je zwei Fachlehrern und 12 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8-10. Dabei wechseln die Schülergruppen je nach Projektangebot.

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