Beste Werbung für die Gesamtschule

Die Gesamtschule will mit dem Tag der offenen Tür nicht nur Einblicke in den Schulalltag geben. Sie will weiteres Schülerpotenzial von außerhalb erschließen. Und dafür präsentierte sie sich in Bestform.

Die Schule am Wiesengrund präsentierte sich mit einem breiten Spektrum, das weit über das normale Schulangebot hinaus geht. „Wir nehmen wahr, dass Schüler Ende der vierten Klasse hinsichtlich ihrer Leistung nicht unbedingt klar einzuschätzen sind“, erläuterte de Vries. Individuelle Förderung werde immer wichtiger, um jedem Kind eine möglichst passgenau zugeschnittene Laufbahn bieten zu können.

Wie das in der Praxis aussieht, davon konnten sich Eltern und Schüler am Samstag selbst überzeugen. Natürlich hatten sie Gelegenheit, sich den Unterricht und die darüber hinausgehenden Angebote anzusehen. Da gab es dann auch eine Menge zu entdecken: Die naturwissenschaftlichen Fachbereiche demonstrierten spannende Experimente, der ganze Stolz des Technikbereichs waren neben dem 3D-Drucker die selbst gebauten Multicopter-Drohnen. Informationen über den Offenen Ganztag, den Inklusionsansatz, den Förderverein oder die iPad-Klassen rundeten das Angebot im Forum zwischen Sprachdorf und Experimenten-Ausstellung ab. Hier informierte die Schule auch über ihre Pläne, was den Ausbau des MINT-Bereichs anbelangt – also der Angebote in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. So soll unter anderem der MINT-Forscherpark hinter der Schule weiter ausgebaut werden, damit Schüler sich hier ganz praktisch der Beantwortung wissenschaftlicher Fragen nähern können.

Dass die Gesamtschüler sich im Schulalltag auch kreativ einbringen können, zeigten diverse Vorführungen. Der fünfte Jahrgang etwa gab eine Kostprobe aus seinem Musical „Mama Afrika“ zum besten, BigBand und Go-in-Chor waren zwischenzeitlich ebenfalls tonangebend. Letzterer war ursprünglich für geflüchtete Kinder gedacht, steht als gemischter Chor inzwischen aber allen Schülern offen.

An der Gesamtschule geht Schule längst weit über den klassischen Frontalunterricht hinaus. Ergänzende Angebote machen Theorie praktisch erlebbar – und Lernen ungleich attraktiver.

(Hellweger Anzeiger, vom 26.11.2017)

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