„Zukunftswerkstatt Europa“ – Besuch bei europe-direct-Informationszentrum in Dortmund

Am 26. Mai 2019 ist Europawahl! Aber wen wähle ich überhaupt? Was bewirkt meine Stimme? Und wie arbeitet die Europäische Union eigentlich?

Dies fragten sich gestern, den 08.05.2019, auch die Schülerinnen und Schüler des SoWi-Kurs des 12. Jahrgangs in einem Workshop zur Europawahl. Ziel dieses Workshop war es, die Erstwählerinnen und Erstwähler in kleinen Diskussionen, Wahlsimulationen und Recherchen auf die Wahl am 26. Mai 2019 vorzubereiten. Geleitet wurde der Workshop von einer Vertreterin des europe-direct-Teams Dortmund und einer Vertreterin des JEF NRW (Junge europäische Förderalisten).

„Es gibt viele Fragen, die sich Erstwähler_innen in Bezug auf die Wahl des Europäischen Parlaments stellen und die im Rahmen unserer Zukunftswerkstatt geklärt werden sollen. Die Teilnehmer_innen erhalten dabei die Möglichkeit, eigene Ideen für die Zukunft Europas einzubringen und diese untereinander, aber auch mit Expert_innen aus Politik, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft zu diskutieren. Das Ziel der Veranstaltung ist es, den teilnehmenden Jugendlichen näherzubringen, wie sie selbst an der Gestaltung Europas mitwirken können und welche Bedeutung ihre Teilnahme an der kommenden Europawahl hat.“ Auszug aus der Projektbeschreibung von europe-direct-dortmund

Neben vielen wichtigen Informationen zur Europawahl und den EU-Institutionen bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen realen EU-Beamten auf den Zahn zu fühlen und ihm Fragen zu Themen zu stellen, die den Jugendlichen schon immer auf der Seele brannten. Beispielsweise wieso in der EU jeder Toilettengang in der Öffentlichkeit bezahlt werden muss, welche Klimaziele sich die EU setzt und warum es noch keine gemeinsame EU-Armee gibt? Dabei berichtete der Experte Andreas Christ nicht nur über inhaltliche Themen zur EU sondern gab einen kleinen Einblick in seine alltägliche Arbeit, die nicht nur daraus besteht über die EU zu informieren, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern in Bürgersprechstunden und Abendveranstaltungen Rede und Antwort zu stehen.

Er selbst sieht das Friedensprojekt EU, als eines der faszinierendsten Projekte der Welt und eine super Idee, dennoch räumt er ein, dass es noch lange nicht perfekt ist. Nachdem der Experte gegangen war, durften die Schülerinnen und Schüler den Wahl-O-Mat testen und in einer Wahlsimulation ihre Stimme abgeben. Das Ergebnis war überaschenderweise sehr unterschiedlich verteilt, wobei die meisten Stimmen auf CDU/CSU, SPD und die Grünen vielen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle besonders bei dem Europe-Direct-Informationszentrum Dortmund, der Auslandsgesellschaft.de e.V., der Jungen Europäische Föderalisten NRW e.V. und der Stadt Dortmund. Die uns diese besondere Veranstaltung ermöglicht haben.

Eindrücke

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(N. Meyer, vom 09.05.2019)

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